

9
SYMPTOME
W
eil die Nieren Einfluss
auf zahlreiche Körperfunk-
tionen haben, können auch die
Anzeichen für eine Schädigung
sehr unterschiedlich sein.
Lässt die Leistungsfähigkeit der
Nieren nach, wirkt sich das auf
den gesamten Organismus aus.
Viele Warnsignale
Anstieg des Blutdrucks:
Möglicher Hinweis auf eine Störung der niereneigenen
Blutdruck-Regulationsmechanismen.
Wassereinlagerungen:
Schwellungen (Ödeme) an Augen oder Unterschenkeln
können Anzeichen dafür sein, dass die Nieren nicht mehr genügend Wasser und
Salze ausscheiden.
Rascher Gewichtsanstieg:
Oft Folge von Wassereinlagerungen.
Harnauffälligkeiten:
Blutiger Urin, übel riechend, schäumend (Eiweiß im Harn)
sowie eine veränderte Urinausscheidung (große Mengen, rascher Rückgang oder
fehlende Ausscheidung) können auf Schäden der Nierenfilter hinweisen.
Atemnot:
Zunächst nur bei Belastung. Hinweis auf eine Überwässerung oder eine
Stoffwechselstörung, da die Niere im Körper anfallende Säuren nicht genügend
abpuffert. Der Körper versucht diese durch häufiges, tiefes Atmen zu entfernen.
Schnellere Ermüdbarkeit:
Sind die Nieren geschädigt, können sie das für die
Blutbildung notwendige Hormon Erythropoetin nicht mehr bilden. Nimmt die
Zahl der roten Blutkörperchen ab, sinkt auch die Fähigkeit des Blutes, ausreichend
Sauerstoff zu transportieren.
Blässe:
Sichtbare Folge der Blutarmut (renale Anämie).
Juckreiz:
Entsteht, weil sich harnpflichtige Substanzen in der Haut ablagern.
Andere Anzeichen einer Harnvergiftung (Urämie) sind
Unwohlsein, Appetit-
losigkeit
und
Erbrechen
.