D-2 Qualitätsziele
Die Qualitätsziele der Klinikum St. Georg gGmbH leiten sich aus seiner bisherigen Entwicklung, dem
Fortschreiten der medizinischen Erkenntnisse und der Betreuungspraxis ab. Sie sind in den medizinischen
Entwicklungskonzeptionen des Klinikums formuliert und begründet. Strategische Schwerpunkte sind im
Masterplan vorgegeben und werden jährlich abgerechnet, bewertet und durch neue Zielstellungen ergänzt
und zur Durchführung beschlossen. Operative Zielsetzungen erfolgen jährlich geplant, insbesondere auch
in Anwendung von Management-Reviews.
D-2.1 strategische/ operative Ziele
Unsere Qualitätsziele lassen sich in ständige (strategische) und jährlich geplante (operative) ,
unterscheiden.
Zu den strategischen Zielen zählen:
● Die solide und korrekte Durchführung aller einzelnen Maßnahmen.
● Die Gewährleistung eines Höchstmaßes an Patientensicherheit.
● Eine Sterblichkeitsquote zu erreichen, welche spürbar unter der im Bundesdurchschnitt zu
erwartenden Sterblichkeit liegt.
● Die Organisation von durchschaubaren und zügig ablaufend gestalteten Behandlungsprozessen,
die vom Patienten verstanden und getragen werden.
● Die stetige Anpassung der Behandlungsprozesse an den aktuellen Stand der Medizin (Einführung
neuer Behandlungsverfahren).
● Die Anwendung gesicherter, d.h. praktisch erprobter Erkenntnisse.
● Die ständige Verbesserung der medizinischen Behandlungs- und Ergebnisqualität.
● Die Nutzung kapazitiver und wirtschaftlicher Synergien.
Zu unseren operativen Zielen im Jahr 2012, welche wesentlich die Behandlungsqualität verbessern,
zählen die im Folgenden dargestellten Schwerpunkte.
● Inbetriebnahme der Klinik für Spezialisierte Septische Chirurgie
● Neue Behandlungsmethoden:
● Neuartige Nierenbiopsiemethode (Hybridmethode aus Angiografie und Ultraschall)
● Neues Verfahren zur Behandlung des Pleuramesothelioms (Hypertherme intrathorakale
Chemotherapie) in der Thoraxchirurgie
● Hochspezialisierte Diagnostik des Prostatakarzinoms - Bildgebende Untersuchung ohne
Nadelbiopsie
● Erstmalige 3D-Laparoskopie in Sachsen in der Klinik für Urologie
● Am Standort Grünau wurde die Etablierung einer Intermediate Care Station und einer Weaning
Station abgeschlossen. Die Maßnahmen waren mit einer Neustrukturierung des ärztlichen und
pflegerischen Dienstes unter Berücksichtigung neuer Stationsstrukturen mit der Prämisse einer
interdisziplinären Zusammenarbeit verbunden.
● Mit dem Interdisziplinären Adipositaszentrum erfolgt die Umsetzung eines besonderen
Versorgungsauftrages des Landes Sachsen. In diesem Zentrum arbeiten Ärzte verschiedener
somatischer Fachrichtungen und Psychologen, Physiotherapeuten sowie Ernährungsberater
zusammen. Ziel ist es, übergewichtigen Menschen mit Hilfe verschiedener Maßnahmen zu helfen,
ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren – und das zunächst ohne Operation.
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