Männer mit unerfülltem Kinderwunsch können sich bezüglich der Zeugungsfähigkeit in der andrologischen
Sprechstunde vorstellen.
Die Klinik für Urologie ist insbesondere in Zusammenarbeit mit Abteilung Nephrologie in das
interdisziplinäre Zentrum für Nierenerkrankungen integriert. Mit der Gründung des interdisziplinären
Kontinenzzentrums am Klinikum wurden weiterhin die Voraussetzungen für eine verbesserte Diagnostik
und Therapie sämtlicher Inkontinenztypen geschaffen. So erfolgt eine effiziente Diagnostik und Beratung
der Patienten in der Inkontinenzsprechstunde. Erfolgreich ist die Klinik inzwischen in der Lage, besonders
schwierig zu behandelnde Funktionsstörungen der Blase durch die Implantation eines Blasen -
Schrittmachers zu behandeln. Zusätzlich ist die Klinik für Urologie im Onkologischen Zentrum des
Klinikums engagiert, um eine patientenoptimierte Therapie bei bösartigen Erkrankungen fachübergreifend
ermöglichen zu können. Die Klinik ist ebenfalls ein Therapiezentrum bezüglich der männlichen Impotenz.
Darüber hinaus bietet die Klinik für Urologie Patienten mit speziellem religiösen oder ethnischen
Hintergrund fremdblutfreie Therapiemöglichkeiten an.
B-[17].1.1 Fachabteilungsschlüssel
Fachabteilungsschlüssel
1 (2200) Urologie
B-[17].1.2 Art der Fachabteilung "Klinik für Urologie und Andrologie"
Abteilungsart:
Hauptabteilung
B-[17].2 Medizinische Leistungsangebote der Organisationseinheit/Fachabteilung
Die operative Versorgung organübergreifender urologischer, gynäkologischer und chirurgischer Tumoren
u.a. mit den Methoden der laparoskopischen und endoskopischen minimalinvasiven Chirurgie ist die
Kernkompetenz der Klinik. Neben der operativen Versorgung von Prostataleiden und der Urogynäkologie
sind die plastisch-rekonstruktiven Eingriffe an Niere, Harnwegen und Harnblase ein weiterer Schwerpunkt.
Die Durchführung von Lebendspender-Nierenentfernung und Lebendspender-Transplantation ist eine
bedeutende Neuerung.
Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet ist die ambulante Operationstätigkeit. Dazu gehörten
Sterilisations-Operationen, Entfernung/Einlage von Ureterschienen, Implantationen von Portsystemen vor
Chemotherapie und Operationen an der männlichen Vorhaut.
Versorgungsschwerpunkte in Diagnostik und Therapie sind insbesondere:
● tubulointerstitielle Nierenkrankheiten
● Niereninsuffizienz
● Urolithiasis
● sonstigen Krankheiten der Niere und des Ureters
● Krankheiten der männlichen Genitalorgane
● Kinderurologie
● Therapie der Impotenz
Unbedingt erwähnt werden müssen die Behandlungsmöglichkeiten von Inkontinenz- und
Prostataerkrankungen, spezielle apparative Untersuchung bei Harninkontinenz und neurogener
Blasenentleerungsstörung auf Überweisung von Fachärzten für Urologie und Gynäkologie.
Eine Auflistung der spezifischen Versorgungsschwerpunkte finden Sie in der nachfolgenden tabellarischen
Übersicht.
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