werden ca. 20.000 Patienten anästhesiologisch betreut, dabei werden individuelle Narkoseverfahren unter
Berücksichtigung der Erkrankung und der geplanten Operation durchgeführt.
In der Klinik wird das gesamte Spektrum moderner Anästhesieverfahren für Patienten aller Risikoklassen
der am Klinikum vertretenen operativen und konservativen Fachdisziplinen angeboten. Im Rahmen des
Akutschmerzdienstes betreuen die Schwestern und Ärzte der Klinik Patienten nach großen
schmerzhaften Eingriffen und erarbeiten mit den Ärzten der behandelnden Klinik eine individuelle
schmerzlindernde Therapie.
Die Klinik verfügt über 4 Bettenstationen mit insgesamt 46 Betten darunter 1 Intensivtherapiestation mit 20
Beatmungsbetten, 1 Intermediate Care für postoperative Patientenbetreuung mit 10 Betten, eine
Schmerztherapiestation mit 6 Betten, sowie eine Palliativstation mit 10 Betten.
Modernste Überwachungs- und Beatmungstechnik sowie Nierenersatzverfahren sind in der
interdisziplinären Intensivstation fest etabliert; Schwerpunkte sind die Behandlung von Patienten mit
schwerer Sepsis, Polytraumatisierung und schweren Schädel-Hirn-Verletzungen.
Der Fallschwereindex bescheinigt der Klinik die Behandlung von überdurchschnittlich vielen sehr
schweren Fällen.
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Plastische- und Handchirurgie sind die Ärzte für die
anästhesiologische und intensivtherapeutische Versorgung von schwergradig brandverletzten Patienten
im Brandverletztenzentrum verantwortlich.
Auf der Intermediate Care werden vorrangig nichtbeatmete Patienten postoperativ versorgt, die eine
kontinuierliche bis intensivmedizinische Überwachung benötigen. Schwerpunkt sind Patienten aus den
Fachrichtungen Urologie, Traumatologie, Gynäkologie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, HNO und MKG.
Im Schmerzzentrum werden insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzen unterschiedlicher
Genese behandelt. Die Behandlung erfolgt sowohl ambulant über die Schmerzambulanz, als auch
vollstationär oder teilstationär in der Tagesklinik.
Der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv - und Schmerztherapie ist die Palliativstation mit derzeit 10 Betten
in Einzelzimmern angeschlossen. In der Palliativstation werden Patienten mit unheilbaren Krankheiten wie
z. B. Tumorpatienten behandelt. Der Versorgungsschwerpunkt liegt in der symptomorientierten Betreuung
der Patienten. Im Vordergrund steht hier die Schmerzlinderung, die Behandlung von
Begleiterscheinungen, wie Schwäche, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung, die Mobilisierung der
Patienten, die Unterstützung in der Krankheitsbewältigung einschließlich der sozial-rechtlichen Beratung.
Für Angehörige, die ihren Verwandten auch im Krankenhaus mit betreuen und versorgen oder sich für
eine spätere Pflege zu Hause vorbereiten wollen, besteht die Möglichkeit zur Übernachtung.
Die Mitarbeiter der Klinik sind weiterhin am boden- und luftgebundenen Rettungsdienst (NEF, RTH)
beteiligt und stellen die innerklinische Notfallversorgung für das gesamte Klinikum sicher.
Die Klinik ist an verschiedenen Qualitätssicherungsmaßnahmen beteiligt. So erfolgte die Zertifizierung der
Abteilung Anästhesie nach DIN EN ISO 9001: 2008 im Rahmen der Zertifizierung des Brustzentrums.
Außerdem nimmt die Klinik an Evaluierungsmassnahmen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und
Intensivmedizin teil.
Schwerpunkt der Arbeit liegt auch in einer umfassenden fachlichen Betreuung der Kollegen in
Facharztausbildung. Für Studenten werden Praktika bzw. Vorlesungen in Zusammenarbeit mit der
Universität Leipzig und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt. Im Rahmen von der
Klinik veranstalteten Symposien und Workshops, z.B. Neuromonitoring, Regionalanästhesie,
Reanimationzentrum, Schmerztherapie und Palliativmedizin werden den eigenen und auswärtstätigen
Kollegen Möglichkeiten der wissenschaftlichen Weiterbildung gegeben.
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