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21.02.2025 12:13

Baustart für neues Multifunktionsgebäude in Eutritzsch

Rettungswache Nord ab 2027 an neuem Standort / Synergien für die Patientenversorgung

Mit dem Baustart am 24. Februar 2025 beginnt das Städtische Klinikum „St. Georg“, Eigenbetrieb der Stadt Leipzig, ein zukunftsweisendes Bauprojekt an der Delitzscher Straße 141: ein multifunktionales Gebäude, in dem die neue Rettungswache Nord zukünftig beheimatet sein wird. Neben den hochmodernen Räumen der Rettungswache im Erdgeschoss, die an die Stadt Leipzig vermietet werden, sollen weitere multifunktionale Räume wichtige Synergien für die medizinische Versorgung schaffen. Der Bauantrag für das Projekt wurde bereits 2023 eingereicht und 2024 bewilligt. Zunächst wird das Baufeld beräumt.

Das fünfgeschossige Multifunktionsgebäude wird die neue Rettungswache Nord im Erdgeschoss beherbergen, darüber vier Parketagen mit 456 Stellplätzen und im fünften Obergeschoss werden Büro- und Laborbereiche als Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Die Rettungswache wird über 24 Stellplätze für Notarzteinsatzfahrzeuge, Rettungs- und Transportwagen verfügen, ergänzt durch fünf Reserveplätze. Zu den Räumlichkeiten gehören zudem Dienst-, Aufenthalts- und Ruheräume, Sanitäreinrichtungen sowie eine Werkstatt und ein Fahrzeugwaschplatz. Durch die unmittelbare Nähe zur Notaufnahme des Klinikums St. Georg und die optimale Verkehrsanbindung, unter anderem an die B2, wird die neue Rettungswache die Versorgungssicherheit für Patientinnen und Patienten im Leipziger Norden erheblich steigern. Geplant ist, die Rettungswache ab Januar 2027 in Betrieb zu nehmen. Das Multifunktionsgebäude ist Teil des großen Masterplans des Klinikums St. Georg, zur baulichen und infrastrukturellen Neugestaltung des zweitgrößten Gesundheitsversorgers der Stadt Leipzig.

Nachhaltigkeit und Kunst am Bau

Das Gebäude setzt nicht nur auf funktionale Effizienz, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Das integrierte Parkhaus wird zusätzliche Parkflächen schaffen, während die Stadtwerke Leipzig auf dem Dach eine Solaranlage betreiben werden. Begrünte Dach- und Fassadenflächen tragen zur Kühlung und zum Klimaschutz bei. Zusätzlich wird im Rahmen eines Vergabemodells Kunst am Bau realisiert, die in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt fachlich begleitet wird.

Hintergrund: St. Georg Masterplan 2040

Ein Ziel des St. Georg Masterplans 2040 ist es, die Patientenversorgung in drei großen, miteinander verbundenen Zentralbauten im westlichen Teil des Areals zusammenzuführen. Wichtigstes Bauvorhaben ist der „Zentralbau II“, der die räumliche Mitte des Gebäudekomplexes bildet. Mit seiner Fertigstellung im Jahr 2028 sind die Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau des Standortes gesetzt. Alle weiteren Projekte sollen sich am „Zentralbau II“ ausrichten, wodurch eine homogene und zukunftsfähige Gebäude- und Logistikstruktur garantiert ist. Dem stetigen Wandel unterworfen, steht das Klinikum jetzt vor dem bedeutendsten Schritt in der baulichen Weiterentwicklung, seit seiner Errichtung an diesem Standort vor über 100 Jahren.

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